Telefon

0203-75 09 17

Email

andreaspeier@me.com

Öffnungszeiten

Nach Absprache

10 Tipps für einen optimalen Arbeitsplatz

Als Erwachsener verbringen wir rund 16 % unserer Zeit am Arbeitsplatz. Auch wenn sich damit der Spruch Arbeit ist das halbe Leben revidieren lässt, so kommt es den meisten von uns ab und an so vor.

In diesem Artikel möchte ich Ihnen zehn Tipps für einen optimalen Arbeitsplatz geben. Schritt für Schritt erkläre ich Ihnen, wie Sie diese umsetzen können, um anschließend produktiver und mit einer deutlich entspannteren Rücken- und Nackenmuskulatur durchzustarten.

1. Bringen Sie Licht ins Dunkle und sorgen Sie für eine optimale Beleuchtung

Stimmt die Beleuchtung nicht, kann dies zu vielfältigen Beschwerden wie Kopfschmerzen, Müdigkeit oder Augenbeschwerden führen. Studien beweisen: Stimmen die Lichtverhältnisse, steigt die Produktivität. Also sagen Sie auf Wiedersehen zu diffusen und künstlichen Lichtquellen, die auf lange Sicht nur zu Unwohlsein und Problemen führen.

Sorgen Sie für Tageslicht am Arbeitsplatz. Sei es durch ein Fenster oder durch eine Tageslichtlampe. Weiterhin sollten Sie indirekte Lichtquellen einbinden sowie eine zusätzliche individuelle Beleuchtung einrichten. Um Ihre Augen zu schonen und Reflexionen (z.B. auf Ihrem Monitor) zu verhindern, sollten Sie die Lampen mit einem Blendschutz ausstatten.

2. Erschaffen Sie sich eine grüne Bürooase

Pflanzen im Büro machen nicht nur optisch etwas her, sondern wirken sich auch nachweislich positiv auf unsere Produktivität aus. Sie sind wahre Alleskönner. Neben der Produktion von Sauerstoff befreien Pflanzen unter anderem auch die Luft von Schadstoffen wie Benzol, Formaldehyd oder Kohlenmonoxid, um nur einige zu nennen.

Dass es funktioniert, beweist das Beispiel des Geschäftsmanns Kamal Meattle aus Neu Delhi. Dieser wollte sich mit der schlimmen Luftverschmutzung seiner Stadt nicht mehr länger abfinden. Daher filtert er in dem von ihm gegründeten Paharpur Business Centre and Software Technology Incubator Park die Außenluft durch einen Raum voller Pflanzen und erst dann – gereinigt und mit Sauerstoff angereichert – wird sie weiter verteilt.

Das Ergebnis: Bei 52 Prozent der Angestellten gingen die Augenreizungen zurück. Beschwerden der Atemwege bei 34 Prozent der Angestellten, 24 Prozent der Angestellten hatten weniger Kopfschmerzen, Lungenkrankheiten gingen 12 Prozent zurück und sogar Asthma bronchiale konnte um neun Prozent abgemildert werden.

Folgende Pflanzenarten sind besonders empfehlenswert:

  • Drachenbaum
  • Schwertfarn
  • Einblatt
  • Ficus benjamini
  • Goldpalme
  • Bogenhanf

Möchten Sie mangels eines grünen Daumens oder aus anderen Gründen auf Pflanzen verzichten oder noch andere, zusätzliche Maßnahmen unternehmen, können Sie auf die Hilfe eines Luftreinigers zurückgreifen. Genau wie Pflanzen befreit dieser die Luft von Schadstoffen.

Studien zeigen, wie wichtig es ist, dass die Luft in Ihrem Büro schadstofffrei ist und genügend Sauerstoff enthält. Dies sorgt nicht nur dafür, dass Sie wieder durchatmen können, sondern steigert auch auf lange Sicht Ihre Produktivität.

3. Sorgen Sie für Ruhe

Lärm und Ablenkungen sind anstrengend und verursachen Stress. Schützen Sie sich dagegen, indem Sie sich eine ruhige Umgebung schaffen. Eine dauerhafte Geräuschkulisse ist nicht nur unangenehm, sondern auch ein echter Kreativitäts- und Produktivitätskiller.

Meiden Sie daher Orte, an denen es dauerhaft laut ist. Zusätzlich sollten Sie Ihren Ohren öfter mal eine Pause gönnen, damit sich diese erholen können. Benutzen Sie gegebenenfalls Oropax, sollte es keine andere Möglichkeit geben. Ein weiterer Tipp. Nutzen Sie Ihr Smartphone und lassen Sie sich über Ihre Kopfhörer mit Regen- oder Wellengeräuschen beruhigen.

4. Ein Hoch auf die moderne Technik – Sparen Sie Zeit

Sparen Sie sich wertvolle Zeit, indem Sie Ihr altes, schon in die Jahre gekommene Büroequipment gegen neueres und schnelleres austauschen.

Während Ihr Computer hochfährt, trommeln Sie ungeduldig mit den Fingern auf die Tischplatte? Oder haben sich in der Zwischenzeit schon Ihre zweite Tasse Kaffee geholt? Aufgrund von veraltetem Equipment verschenken wir ca. 1 Stunde Arbeitszeit pro Woche. Aufs Jahr gerechnet ist das eine komplette Arbeitswoche.

Nicht nur der Computer sollte einwandfrei und schnell funktionieren. Auch andere Geräte sollten Ihnen zeitsparend Arbeit abnehmen. Hierzu gehören z. B. eine gute und schnelle Internetverbindung und ein einsatzbereiter Drucker, Kopierer und Scanner.

Sie haben wenig Platz? Heutzutage gibt es sehr gute Kombigeräte, die alle diese Eigenschaften in einem Gerät zur Verfügung stellen.

5. Wer suchet, der findet – Haben Sie immer alles griffbereit

Kennen Sie das? Sie sind gerade hoch konzentriert und wollen etwas aufschreiben. Sie möchten nach einem Stift greifen, doch Sie greifen ins Leere? Sie werden aus Ihrer Konzentration gerissen und die Sucherei geht los.

Das Suchen nach benötigten Arbeitsmaterialien ist nervig und kostet wertvolle Arbeitszeit. Um diese zu verhindern, sollten Sie sich eine Schublade einrichten, in der Sie sofort alles griffbereit haben. Das erspart ihnen die zeitraubende Sucherei.

Folgendes sollten Sie in dieser Schublade aufbewahren:

  • Bleistift
  • A4-Zettel
  • Kugelschreiber
  • Lineal
  • Schere
  • Kleine Notizzettel
  • Klebezettel
  • Klebestreifen
  • Textmarker

6. Schaffen Sie sich einen Raum für Ihre Ideen

Kreativität braucht seinen Raum. Daher ist es praktisch, seine Gedanken schnell aufschreiben zu können. Eine gute Möglichkeit hierfür ist zum Beispiel ein kleines Whiteboard oder eine Pinnwand.

Sie haben keinen Platz dafür? Werden Sie auch hier kreativ. Wie wäre es mit einer Flipchartrolle, die Ihren Boden in eine Tafel verwandelt? Oder wasserlösliche Marker, mit denen Sie Ihr Fenster in einen Ideenboard verwandeln können? Auch Notizzettel oder Posterpapier für die Wand eignen sich hervorragend, um Ideen festzuhalten.

Natürlich können Sie Ihre Gedanken und Ideen auch digital auf Ihrem Computer oder Ihrem Tablett festhalten.

7. Die Optimale Temperatur für mehr Produktivität

Jeder Mensch ist unterschiedlich. Während der eine noch vor Kälte zittert, läuft dem anderen schon der Schweiß über die Stirn. Generell lässt sich sagen, dass ein Raumklima zwischen 21 °C bis 23 °C als angenehm empfunden wird.

20 °C sollten das absolute Minimum sein und auch im Sommer sollte die Temperatur in Ihrem Büro die 26 °C nicht übersteigen. Denken Sie auch immer daran, regelmäßig zu lüften. Die optimale Raumtemperatur befindet sich übrigens bei 22 °C. Wenn Sie also darauf achten, dass Ihr Büro sich in diesem Temperaturbereich befindet, wird sich das positiv auf Ihre Produktivität und Wohlbefinden auswirken.

8. Beugen Sie Verspannungen und Beschwerden vor mit dem richtigen Zubehör

Kennen Sie das? Nach einem langen und anstrengenden Arbeitstag schmerzt Ihr Nacken und Ihr Kopf fühlt sich an, als würde er jeden Moment platzen?

Beugen Sie mit dem richtigen Zubehör diesen Beschwerden vor und sorgen Sie für ein angenehmeres Arbeitsgefühl.

Folgendes Zubehör sollte sich auf jeden Fall in Ihrem Büro befinden:

• Bildschirmarm
• Notizblöcke
• Kalender
• Klebezettel
• Armstützen
• (Gel-) Handgelenkstützen
• Notebookhalter

Auf den letzten Punk möchte ich noch einmal besonders eingehen. Viele Leute besitzen heutzutage ein Notebook. Gehören Sie dazu, ist Ihnen bestimmt schon einmal aufgefallen, dass Sie immer leicht nach vorne gebeugt sitzen, wenn Sie Ihr Notebook ohne weitere Hilfsmittel bedienen.

Diese unnatürliche Haltung sorgt für Schmerzen im Schulter-, Nacken und Rückenbereich. Damit diese nicht zu einem chronischen Problem werden, sollten Sie etwas dagegen unternehmen. Die Lösung ist denkbar einfach. Ein Notebookhalter sorgt für eine erhöhte Position, sodass Sie sich beim Blick auf den Monitor nicht nach vorne beugen müssen.

Zusätzlich können Sie mit einer Maus und einer Tastatur dafür sorgen, dass Sie das Notebook weiter nach hinten schieben können und somit für eine optimale und ergonomische Körperposition sorgen. Auch Bücher können Abhilfe schaffen. Stellen Sie einen Stapel unter Ihr Notebook. Sie werden sofort merken, wie sich Ihre Körperhaltung verbessert.

9. Ein ergonomischer Bürostuhl gegen Rückenschmerzen

Ein guter Bürostuhl sollte das A und O sein, wenn Sie den ganzen Tag sitzen. Doch was zeichnet einen guten Stuhl aus?

Auf folgende Eigenschaften sollte Sie bei Kauf eines Bürostuhls achten:

  • Die Sitzhöhe, Sitzneigung und Sitztiefe sollten einstellbar sein
  • Der Stuhl besitzt eine Lordosestütze zur Unterstützung der Lendenwirbelsäule.Diese ist optimalerweise durch die Lehnenhöhe einstellbar Einstellbare Armlehnen
  • Idealerweise verfügt der Stuhl über eine aktivierte Synchronmechanik. Dass heißt, die Rückenlehne folgt jeder Bewegung des Oberkörpers

Extra Tipp: Achten Sie auf eine gute Sitzhaltung.

Was sollten Sie auf jeden Fall beachten?

  • Ihr Becken sollte einen guten Kontakt zu Ihrer Rückenlehne haben. Dabei sollte der Abstand zwischen Kniekehlen und Stuhlvorderkante mindestens 3 quer gehaltene Finger breit sein.
  • Ihre Unterschenkel bestimmen Ihre Sitzhöhe. Damit die Füße einen guten Kontakt zum haben haben, sollten die Unterschenkel vertikal stehen.
  • Die Oberschenkel sollten relativ waagrecht stehen bzw. zum Knie hin leicht abfallen
  • Der Oberkörper sollte immer einer senkrechten Linie folgen. Auch sollten Sie sich bei Gelegenheit immer mal wieder etwas zurück lehnen. Das hilft den Oberkörper zu entlasten. Die Oberarme sollten senkrecht zu Armlehne stehen.
  • Ihr Unterarm sollte waagrecht auf Armlehne und Tisch aufliegen.
  • Knapp unterhalb der Augenhöhe sollte die Oberkante des Bildschirms liegen.

10. Abwechselnd sitzen und stehen

Wenn Sie lange am Bildschirm arbeiten, sollten Sie mehrmals täglich zwischen sitzen und stehen variieren. Beim Stehen wird die Muskulatur deutlich mehr gefordert und die Muskeln gleichzeitig entlastet. Achten Sie auf ein gesundes Mittelmaß. Den auch zu langes Stehen überlastet die Muskulatur und die Venen in den Beinen.

Eine Amerikanische Studie fand heraus, dass sich der Wechsel zwischen Stehen und Sitzen nicht nur positiv auf den Körper sondern auch auf die geistigen Fähigkeiten, das Gedächtnis und die Leistungsfähigkeit auswirkt.

Für den optimalen Wechsel zwischen Sitzen und Stehen, bietet sich ein höhenverstellbarer Schreibtisch an.

Wie sieht Ihr Arbeitsplatz aus? Habe Sie bereits einige der hier vorgestellten Tipps bereits in Ihre Büroeinrichtung integriert? Wenn ja, wie sind Ihre Erfahrungen? Schreiben Sie es mir doch gerne mal in die Kommentare.

Der Büroalltag hat bei Ihnen bereits seine Spuren hinterlassen? Gerne unterstütze ich Sie bei Ihren Rückenbeschwerden. Mehr dazu erfahren Sie auf der Seite Osteopathie.

Bleiben Sie gesund!

Unterschrift

Empfohlene Artikel

Leave A Comment

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.