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Brainfood – wenn Essen beim Denken hilf!

Sicher kennen Sie das auch. Sie haben sich ein leckeres, sehr gehaltvolles Mittagessen gegönnt und kämpfen jetzt mit dem sogenannten Mittagstief. Sie fühlen sich schlapp, müde und unkonzentriert. Oder Sie schlafen nach einem üppigen Abendessen schlecht, weil ihr Körper mit der Verdauung der Mahlzeit beschäftigt ist. Doch nicht nur Essen kann sich negativ auf Ihre Konzentration auswirken.

Auch zu wenig Flüssigkeit führt dazu, dass wir uns energielos fühlen und unter Kopfschmerzen leiden. Weiterhin schwankt die Leistungskurve über den Tag verteilt was an der Physiologie unseres Körpers liegt.

Oft greifen wir bei einem Leistungstief zu Zucker wie zum Beispiel einem Schokoriegel für den schnellen Energiekick. Prinzipiell gar nicht so eine schlechte Idee, denn allein unser Gehirn verbraucht rund 20 % des aufgenommenen Zuckers. Doch was im ersten Moment unseren Blutzuckerspiegel in die Höhe schießen lässt, lässt diesen im zweiten Schritt genauso schnell wieder drastisch abfallen.

Das Gehirn wird lediglich über unser Blut mit Glucose, dem Traubenzucker, der aus der Spaltung des Zuckers entsteht, versorgt. Unser Gehirn ist nicht in der Lage, diesen zu speichern. Das bedeutet, sinkt der Blutzuckerspiegel ab, sinkt auch die Leistung unseres Gehirns. Um dies zu vermeiden, sollten Sie anstellen von Schokoriegeln lieber zu Lebensmitteln greifen, die nicht nur gesund sind, sondern auch dafür sorgen, dass unser Gehirnstoffwechsel bestmöglich funktioniert. Dem sogenannten Brainfood.

Was ist Brainfood?

Der Begriff Brainfood setzt sich aus den englischen Begriffen „Brain“, also Gehirn und „Food“ Essen zusammen. Übersetzt bedeutet es so viel wie „Nahrung fürs Gehirn“.

Brainfood umfasst Lebensmittel, die unsere geistige Leistungsfähigkeit unterstützen und uns dabei helfen, Informationen zügiger aufzunehmen. Somit können Lebensmittel, die die richtigen Nährstoffe enthalten, dafür sorgen, dass das Gehirn besser arbeitet. Wissenschaftliche Studien zeigen, dass die Gehirnfunktion durch Brainfood angekurbelt und erhöht werden kann.

Einige Nährstoffe wirken sich dabei besonders günstig auf das mentale Leistungsbefinden aus. Durch die richtige Nahrung sorgen diese Nährstoffe dafür, dass die Zellen im Gehirn, die sogenannten Neuronen, optimal versorgt werden und somit Stoffwechselstörungen vorgebeugt werden.

Welche Lebensmittel eignen sich als Brainfood?

Besonders gut eignen sich hierfür langkettige Kohlenhydrate und gute Fette wie Omega-3-Fettsäuren, Aminosäuren, Vitamine, Mineralstoffe, Eiweiße und Wasser. Daher sollte Brainfood idealerweise einen guten Mix aus all diesen für unser Gehirn wichtigen Nährstoffen enthalten.

Wasser

Wasser ist unser Lebenselixier. Kein Wunder, besteht der menschliche Körper doch zu 60 bis 75 Prozent aus Wasser. Schon ein Flüssigkeitsdefizit von nur zwei Prozent kann sich spürbar auf unsere Leistungsfähigkeit auswirken. Wir werden unkonzentriert, fühlen uns überfordert und sind gereizt. Dazu können Kopfschmerzen und Schwindel kommen. Um dem vorzubeugen, empfiehlt sich ca. alle 1,5 Stunden ein Glas Wasser zu trinken und so einem eventuellen Flüssigkeitsdefizit vorzubeugen.

Magnesium

Haben Sie schon mal nachts mit unangenehmen Krämpfen zu kämpfen gehabt? Wenn ja, könnte es vielleicht an einem möglichen Magnesiummangel liegen. Doch nicht nur der Körper reagiert auf fehlendes Magnesium, sondern auch unser Gehirn. Magnesium unterstützt unter anderem die Produktion von Botenstoffen und die Übertragung von Nervenimpulsen. Weiterhin ist Magnesium ausschlaggebend, wenn es um unsere kognitiven Fähigkeiten geht. Leiden wir unter Magnesiummangel, kann sich dies in einer Vielzahl von Beschwerden wie Kopfschmerzen, Muskelkrämpfen und Augenlidzucken bemerkbar machen.

Magnesium befindet sich zum Beispiel in Nüssen, Milch, Vollkorn-Produkten oder magnesiumhaltigem Mineralwasser.

Proteine

Bei Proteinen handelt es sich um große Moleküle aus einzelnen Aminosäuren, die auch oft als Eiweiße bezeichnet werden. Diese unterstützen vor allem den Informationsfluss und fungieren als Botenstoffe. Hier bieten sich unter anderem Fisch und Hülsenfrüchte als Eiweißquellen an.

Komplexe Kohlenhydrate

Komplexe Kohlenhydrate eignen sich hervorragend als Brainfood. Der Vorteil an komplexen Kohlenhydraten ist, dass sie nicht so schnell in den Blutkreislauf gelangen, weil der Körper einige Zeit braucht, um Zucker in seine einzelnen Bestandteile zu zerlegen. Damit werden Schwankungen im Blutzuckerspiegel vermieden. Komplexe Kohlenhydrate finden sich in Obst, Gemüse, Vollkornprodukten und Hülsenfrüchten wie Erbsen, Linsen oder Bohnen.

Gute Fette

Die Beschaffenheit der Fette, die wir zu uns nehmen, hat einen maßgeblichen Einfluss auf unsere Körperzellen. Industriell gefertigte Transfette sorgen dafür, dass die Zellen starr und unflexibel werden. Langkettige Omega-3-Fettsäuren hingegen dienen als gute Komponente für unsere Zellen. Sie helfen bei der Bildung von Hormonen, durch welche eine funktionsfähige Leistung des Gehirns garantiert wird.

Weiterhin verleihen sie den Blutgefäßen mehr Elastizität, was bei einer besseren Durchblutung hilft. Die wertvollen Omega-3-Fettsäuren können nicht selber von unserem Körper hergestellt werden und müssen über die Nahrung aufgenommen werden. Fettreicher Fisch wie Lachs und kalt gepresste Pflanzenöle wie Leinöl oder Walnussöl sind dabei hervorragende Lieferanten, wenn es um Omega-3-Fettsäuren geht.

Vitamine

Zusammen mit Kohlenhydraten und Eiweiß sind Vitamine essenziell für eine effektive Hirnleistung. Vitamine sind an der Regeneration der Nervenzellen und an der Bildung der Neurotransmitter beteiligt. Kommt es zu einem Mangel, können Stimmungsschwankungen, Konzentrationsmangel und eine geschwächte Gedächtnisfunktion die Folge sein. Wie auch bei den Omega-3-Fettsäuren kann unser Körper B-Vitamine (eine Ausnahme bildet Vitamin B12) nicht speichern. Daher sollten diesen über die Nahrung, wie zum Beispiel über Spinat, Pilze oder auch Grünkohl oder Brokkoli aufgenommen werden. Auch Milchprodukte versorgen uns mit Vitamin B.

Weitere Vitamine wie Vitamin C und Vitamin A finden sich in vielen Obst- und Gemüsesorten, wie Möhren, Paprika, Äpfeln oder Orangen wieder. Vitamine D liefert vor allem frischer fetter Fisch und Vitamin E befindet sich in Sonnenblumenöl, Mandeln und Haselnüssen.

Brainfood-Essen-das-beim-Denken-hilft

Zusammenfassend ist zu sagen: Was gut für unseren Körper ist, ist auch gut für unseren Geist. Zwar kann Brainfood sie nicht schlauer machen, doch es kann dafür sorgen, dass Sie sich fitter fühlen und Ihre Konzentration steigt.

Ausreichend Wasser, komplexe Kohlenhydrate, Vitamine und Mineralstoffe, also eine ausgeglichene Ernährung hilft Ihnen dabei, sich langfristig wohler und Leistungsfähiger zu fühlen.

Haben Sie bereits Erfahrung mit Brainfood gemacht? Schreiben Sie es mir doch gerne in die Kommentare.

Möchten Sie noch mehr über mich und meine Arbeit erfahren? Dann schauen Sie doch mal bei meinen Praxisangeboten vorbei.

Sie haben noch Fragen? Gerne beantworte ich diese unter dem Artikel oder per Mail.

Bleiben Sie gesund!

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