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Körper und Geist

Das Zusammenspiel zwischen Körper und Geist, ist ein wichtiger Bestandteil meiner Arbeit. In meinem Praxisalltag erlebe ich oft Patienten, die eine lange Leidensgeschichte hinter sich haben. Sie haben eine wahre Ärzte-Odyssee hinter sich, werden ohne Befund nach Hause geschickt und gelten als austherapiert.

Frage ich nach, wird schnell klar, dass das Hauptaugenmerk der Untersuchungen hauptsächlich auf den körperlichen Beschwerden lag und der psychosomatische Aspekt völlig außer acht gelassen wurde. Ein Grund hierfür ist, dass es laut Studien bis zu sieben Jahre dauern kann, bevor Beschwerden als Somatoform, sprich als körperliche Beschwerden, die sich nicht oder nicht hinreichend auf eine organische Erkrankung zurückführen lassen, eingestuft werden.

Ein gutes Beispiel hierfür ist die Volkskrankheit „Rücken“. Gerade bei Personen, die emotional sehr eingebunden sind, sei es durch die Pflege von Angehörigen oder eines psychisch erkrankten Angehörigen in der Familie, können Rückenschmerzen ein Ausdruck des Körpers sein, innezuhalten und sich bewusst zu machen, etwas im Leben oder im Umfeld zu verändern. Auch die Reizung des Ischiasnerv kann ein Hinweis auf eine deutliche mentale Überlastung sein.

Studien belegen, psychische Belastungen am Arbeitsplatz, als Auslöser für körperliche Beschwerden

Weiterhin belegt eine Studie, dass auch psychische Belastungen am Arbeitsplatz, der Auslöser für körperliche Beschwerden sein können. Arbeitstempo, geringe Kontrolle über die eigenen Arbeitsbedingungen, monotone Arbeitsaufgaben und mangelnde Anerkennung, sind alles deutliche Risikofaktoren und Auslöser für Rückenbeschwerden.

Die Studie des Bayerisches Landesamtes für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit und der Maximilians-Universität München kommt zu dem Ergebnis, dass zur Reduzierung von Rückenschmerzen ein biopsychosoziales Konzept (Körper-Seele-Einheit) zugrunde gelegt werden darf. Das heißt, dass der Fokus nicht nur auf die äußerlichen Faktoren, also den Schmerz an sich gelegt wird, sondern auch immer die Psyche und das Sozialverhalten mit einbezogen wird.

Die komplette Studie zum Thema finden Sie unter dem nachfolgenden Link:

https://bit.ly/3hHyLHN

Um alle diese Aspekte zu berücksichtigen, ist mir bei meiner Arbeit, ein ganzheitlicher Ansatz besonders wichtig und genau aus diesem Grund, habe ich mein Praxisangebot um das Thema Coaching erweitert.

Neben der osteopathischen Behandlung, die sich mit den rein körperlichen Symptomen auseinandersetzt, werden auch die Lebensumstände der Patienten mit einbezogen. Dazu gehört die familiäre Situation, Ernährung, Bewegung und das berufliche Umfeld; alles wichtige Faktoren, die Hinweise auf eine psychische Belastung geben können.

Veränderungen brauchen Zeit

Oft ist dem Patienten gar nicht bewusst, dass seine jetzigen Vorgehensweisen auch ausschlaggebend für seine genannten Beschwerden sein können. Daher ist ein ganz wichtiger Aspekt: Sollten der Wunsch nach einer Veränderung vorhanden sein, ist eine Mitarbeit unabdingbar. Veränderungen bedeuten Arbeit und brauchen Zeit. Laut Alltagsforschern dauert es rund 66 Tage, bis sich eine Veränderung etabliert und zur Routine wird.

Hierfür ist aber nicht nur der feste Wille etwas zu verändern, sondern auch die maßgebliche Mitarbeit des Patienten notwendig. Es ist besonders wichtig, die erarbeiteten Strategien und Impulse umzusetzen und dadurch dafür zu sorgen, dass eine Behandlung auch den gewünschten Erfolg erzielt.

Wie sagt der Volksmund so schön: Ohne Fleiß kein Preis!

Koerper-Geist-Naturheilpraxis-Speier

Wie sieht es bei Ihnen aus? Haben Sie schon Erfahrungen im Zusammenspiel zwischen körperlichen und mentalen Beschwerden gemacht? Was hat Ihnen geholfen, die Problematik in den Griff zu bekommen? Lassen Sie es mich gerne in den Kommentaren wissen.

Sie haben noch Fragen zum Thema oder zum Artikel? Gerne beantworte ich diese, in den Kommentaren.

Möchten Sie noch mehr über das Thema Körper & Geist erfahren? Dann habe ich folgende Literaturempfehlungen für Sie ausgesucht:

Louise Hay: Heile deinen Körper

Jacques Martel: Mein Körper – Barometer der Seele

Ruediger Dahlke: Krankheit als Sprache der Seele.

*Bei den Buchempfehlungen handelt es sich um unbezahlte Empfehlungen und nicht um Affiliate-Links.

Natürlich stehe ich Ihnen auch jederzeit in meiner Praxis zur Verfügung und unterstütze Sie, auf Ihrem Weg zur Veränderung. Weitere Informationen hierzu erhalten Sie in einem kostenlosen, unverbindlichen Vorgespräch oder unter meinen Praxisinformationen.

Bleiben Sie gesund

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