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Prokrastination – das mache ich später Syndrom

Neulich lass ich einen interessanten Artikel zum Thema Prokrastination. Es ging darum, dass gute Vorsätze oft daran scheitern, weil wir sie auf später schieben.

Genau diese Entwicklung beobachte ich auch immer häufiger bei meiner täglichen Arbeit. In meinem Praxisalltag begegnen mir oft Menschen, die zwar den Wunsch haben, etwas zu verändern, sich aber mit der Umsetzung oft äußerst schwertun.

Wenn ich nur erst …, im Moment geht es nicht, weil …, diese und andere Sätze bekomme ich oft zu hören, wenn ich nachfrage, woran die Realisierung gescheitert ist.

Seien wir ehrlich. Wir alle schieben gerne mal etwas auf. Ganz besonders bei unangenehmen Dingen neigen wir dazu, diese auf die lange Bank zu schieben.

Mal etwas zu verschieben ist sicherlich auch in Ordnung. Nur stellt sich die Frage: Wann wird Prokrastination chronisch und wie fangen Sie endlich an?

Nachfolgend möchte ich Ihnen daher 7 Tipps gegen Prokrastination mit an die Hand geben.

7 Tipps gegen Prokrastination

1. Gehen Sie der Sache auf den Grund

Bevor Sie etwas verändern, sollten Sie im ersten Schritt die Ursachen für Ihre Prokrastination herausfinden. Stellen Sie fest, dass Sie immer wieder bestimmte Aufgaben vor sich herschieben, fragen Sie sich, was der Grund dafür ist. Fühlen Sie sich gestresst? Haben Sie Angst, die Aufgabe nicht bewältigen zu können? Die Gründe können vielfältig sein und sind nicht immer gleich. Je nach Situation oder Tag können hinter Ihrer Prokrastination völlig unterschiedliche Motive stecken, die Sie daran hindern, eine Aufgabe in Angriff zu nehmen.

2. Beginnen Sie sofort und nicht erst in 10 Minuten

Möchten Sie etwas erledigen, beginnen Sie sofort. Lassen Sie keine Ausrede gelten und fangen Sie sofort an. Die sogenannte 72-Stunde Regel besagt, dass Sie Ihre Vorhaben innerhalb von 72 Stunden beginnen sollten. Je länger Sie warten und zögern, umso geringer ist die Chance, dass Sie anfangen werden.

3. Vermeiden Sie Ablenkung

Eigentlich wollten Sie das Geschirr in die Spülmaschine räumen, doch auf dem Weg in die Küche haben Sie doch mal schnell auf Ihr Smartphone geguckt. Eine Stunde später steht das dreckige Geschirr immer noch an Ort und Stelle und anstatt es in die Spülmaschine zu räumen, sitzen Sie im Wohnzimmer und surfen auf Ihrem Smartphone.

Kommt Ihnen das bekannt vor? Versuchen Sie Ablenkung zu vermeiden, denn diese ist bekanntlich der größte Freund der Prokrastination. Haben Sie sich etwas vorgenommen, verbannen Sie alles aus Ihrem Umfeld, was Sie ablenken könnte. Schalten Sie den Flugmodus Ihres Smartphones ein, fahren Sie Ihren Rechner herunter und schalten Sie ihr Tablet aus. Was auch immer es ist, was Sie ablenkt: Räumen Sie es aus dem Weg. Auch wenn es Ihnen am Anfang schwerfällt. Mit der Zeit werden Sie merken, dass es ihnen immer leichter fällt, sich nicht mehr ablenken zu lassen.

4. Lernen Sie Ihre Prioritäten richtig zu setzen

Sortieren Sie Ihre Aufgaben nach Prioritäten und nach deren Wichtigkeit. Setzten Sie sich für die Erledigungen der Aufgaben ein realistisches Zeitfenster und erledigen Sie diese in der Reihenfolge von wichtig zu unwichtig. Versuche Sie dabei keine Kompromisse und Ausnahmen einzugehen. Oft entsteht Stress dadurch das wichtige Aufgaben noch erledigt werden müssen und der Zeitrahmen dafür immer kürzer wird.

5. Setzen Sie sich nicht unter Druck

Bei der Erstellung ihres Tagesplans, Ihrer Prioritäten oder To-do-Liste sollten sie realistisch bleiben. Nehmen Sie sich nicht zu viel vor. Planen Sie ein, dass Sie für eine Aufgabe doppelt so lange brauchen werden, als es am Anfang den Anschein macht. Denken Sie auch an Pufferzeiten, sollte etwas Unvorhergesehenes passierten. So nehmen Sie den Druck aus der ganzen Sache und Sie werden merken, dass Sie sich viel weniger gestresst fühlen.

6. Setzen Sie dem Multitasking ein Ende

In unserer heutigen Zeit ist Multitasking gang und gäbe. Während Sie in einer Besprechung sitzen, checken Sie nebenbei noch Ihre E-Mails auf dem Smartphone oder schreiben während eines Telefonats schon mal die Liste für Ihren Wocheneinkauf. Was im ersten Moment als Zeitersparnis erscheint, ist genauer betrachtet das genaue Gegenteil. Je mehr Sie sich auf Ihre Arbeit konzentrieren, umso schneller sind Sie fertig.

7. Belohnen Sie sich

Unser Belohnungssystem funktioniert immer. Nutzen Sie dies und stellen Sie sich eine Belohnung in Aussicht, wenn Sie ihre Aufgaben erledigt haben. Dies kann zum Beispiel eine gute Tasse Kaffee sein oder einige Folgen Ihrer Lieblingsserie. Sie kennen sich selbst am besten und wissen, welche Belohnungen Sie motivieren, eine Aufgabe in Angriff zu nehmen. Und mit dem Wissen, dass Sie alles erledigt haben, fühlt sich die Belohnung doch gleich doppelt so gut an.

Das waren meine 7 Tipps, wie Sie Ihre Prokrastination in den Griff bekommen können.

Den kompletten Prokrastinationsartikel finden Sie hier.

Wie sieht es bei Ihnen aus? Schieben Sie öfter Dinge auf die lange Bank? Was hilft Ihnen, am Ball zu bleiben und Ihre Aufgaben zu erledigen? Schreiben Sie mir Ihre Tipps doch gerne mal in die Kommentare. Ich würde mich freuen.

Sie möchten etwas Verändern und brauchen dabei Unterstützung? Dann schauen Sie sich gerne mein Angebot zum Thema Krisenintervention an.

Sie möchten noch etwas wissen oder haben noch Fragen zu meinem Angebot? Schreiben Sie Ihre Frage in die Kommentare oder senden mir eine Mail.

Bleiben Sie gesund!

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