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Osteopathie

In meinem Artikel über den Begründer der Osteopathie, Dr. Andrew Taylor Still habe ich Ihnen bereits einen kleinen Überblick über das Thema Osteopathie gegeben.

Da osteopathische Behandlungen einer der Schwerpunkte meiner Praxis sind, möchte ich in diesem Artikel etwas genauer und ausführlicher auf dieses Thema eingehen.

Ein paar Fakten zu Osteopathie

Seit Ende der 80er-Jahre können sich Heilpraktiker, Ärzte und Physiotherapeuten in einer Zusatzausbildung zum Osteopathen ausbilden lassen. Im Gegensatz zur USA, wo der Beruf des Osteopathen mit dem Beruf eines Arztes gleichgestellt ist, kann in Deutschland die Ausbildung in einer fünfjährigen berufsbegleitenden Weiterbildung erfolgen.

Nach Schätzungen gibt es rund 10.000 praktizierende Osteopathen in Deutschland. In den USA sind es ca. 40.000.

Osteopathie – Arbeiten mit den Händen

In der Osteopathie wird ausschließlich mit den Händen gearbeitet, ohne den Einsatz von Medikamenten und Instrumenten. Leben zeigt sich in Form von Bewegung, lautet der osteopathische Ansatz. Damit ist gemeint, dass alles in unserem Körper permanent in Bewegung ist und die Grundlage dafür, dass dieser funktioniert.

Bewegung gleich Gesundheit

In der Osteopathie wird davon ausgegangen, dass die Funktion der Muskeln, Knochen, Sehnen und Organe gegenseitig in Verbindung stehen.

Alle erfüllen unterschiedliche Aufgaben. So geben unsere Knochen durch ihre feste Struktur dem Körper Halt, während unsere Muskeln durch ihren flexiblen Aufbau dafür sorgen, dass wir uns bewegen können.

Die unterschiedlichen Strukturen in unserem Körper können sowohl im positiven Sinne als auch im negativen Sinne beeinflusst werden. Wird zum Beispiel ein Muskel durch Sport trainiert, wird er stärker, leistungsfähiger und seine Beweglichkeit wird erhöht. Im Gegensatz dazu verkümmert ein Muskel, wenn er nicht trainiert oder gebraucht wird und kann so die Bewegung einschränken und unser Wohlbefinden beeinträchtigen.

Doch nicht nur Muskeln und Gelenke können von der eingeschränkten Beweglichkeit betroffen sein. Auch Nerven, Organe und Bänder können ebenfalls aufgrund des eingeschränkten Muskels oder des eingeschränkten Gelenks in ihrer Funktion beeinträchtigt sein.

Hier setzt die Osteopathie an. Sie betrachtet nicht nur den einzelnen Muskel oder das einzelne Gelenk, sondern den menschlichen Organismus im Zusammenhang und als untrennbar verbundene Einheit. Daher werden bei einer osteopathischen Behandlung alle Organ- und Körperstrukturen mit einbezogen.

Der osteopathische Blickwinkel auf Krankheiten

Osteopathie folgt einer eigenen Auffassung beim Thema Krankheiten. Ist Ihr Körper gesund, kann er externe und interne Einwirkungen ausbalancieren. Doch ist dieses Gleichgewicht gestört, hinterlassen diese Einwirkung Spuren.

Nehmen wir als Beispiel Bewegungsmangel. Ständiges Sitzen und wenig Bewegung kann zu einer Verkürzung der Muskulatur führen. Zwar nimmt die Muskulatur dadurch keinen Schaden im direkten Sinne, doch ist die Muskulatur in ihrer Funktion durch zu wenig Bewegung gestört.

Ist eine Funktion unseres Körpers gestört, bedient dieser sich an einer anderen Stelle z. B. einem Muskel und versucht so, die beeinträchtigte Funktion aufzuwiegen. Dadurch wird das „ausgeliehene“ Körperteil, wie z. B. der Muskel überlastet und somit sinkt die Fähigkeit unseres Körpers, seine Anforderungen zu erfüllen.

Mit sanften Methoden Blockaden lösen

Bei einer osteopathischen Behandlung nimmt der Osteopath unter Einsatz seiner Hände diese Blockaden und Dysfunktionen wahr. Damit dies möglich ist, ist eine sehr gute Kenntnis der menschlichen Anatomie und Physiologie unabdingbar. Aufgrund verschiedener Techniken, die dem Osteopathen dabei zu Verfügung stehen, wird versucht, die vorhandenen Einschränkungen in der Beweglichkeit zu lösen.

Die Grenzen der Osteopathie

Auch wenn die Osteopathie in vielen Bereichen der körperlichen Einschränkungen zum Einsatz kommen kann, so sind auch ihr Grenzen gesetzt. So sollten Sie bei Brüchen, offenen Wunden, Verbrennungen und anderen schwerwiegenden Krankheiten unbedingt einen Arzt aufsuchen. Allerdings kann, begleitend zu einer Ärztlichen Therapie, eine mit der Krankheit implizierte funktionelle Störung osteopathisch zu behandelt werden.

Naturheilpraxis-Andrea-Speier-Parietale-Osteopathie

Haben Sie Erfahrungen mit osteopathischen Behandlungen? Wenn ja, wie hat Ihnen die Behandlung weitergeholfen? Schreiben Sie mir doch dies doch gerne mal in die Kommentare.

Sie möchten mehr über meine osteopathische Arbeit Erfahren und in welchen Bereichen sie diese unterstützen kann? Dann schauen Sie doch gerne mal unter dem Punkt Osteopathie vorbei.

Haben Sie Fragen zu meiner osteopathischen Behandlung? Gerne beantworte ich diese in den Kommentaren oder per E-Mail.

Bleiben Sie gesund!

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